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	<title>Kommentare zu: Des einen Freud des anderen Leid</title>
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	<description>Wissen – Lernen – Medien</description>
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		<title>Von: Klaus Meschede</title>
		<link>http://gabi-reinmann.de/?p=1471&#038;cpage=1#comment-6936</link>
		<dc:creator>Klaus Meschede</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 20:03:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann das Plädoyer von &quot;scheppler&quot; nur unterstützen. Die Vielfalt an digitalen Materialien und das Angebot im Netz machen heute eine hervorragende Individualisierung des Lernens bei gleichzeitiger Kooperation und Vernetzung möglich, vor allem in der Oberstufe des Gymnasiums. Allein die Möglichkeiten, die lo-net2 hier bietet, sind kaum ausschöpfbar. Nur sind leider die Voraussetzungen an den Schulen hier oft schlecht, personell und von der Ausstattung her. Vor allem müsste die Lehreraus- und fortbildung Schwerpunkte setzen im Bereich E-Learning. Hier sollten nicht wie üblich frontalunterrichterprobte Recken eingesetzt werden, sondern Spezis aus dem Bereich Medienwissenschaft etc., die praktisch zeigen können, wie blogs, wikis, audacity etc. funktionieren. Wer auch nur einmal erlebt hat, wie hochdotierte Referenten aus dem Regierungspräsidium ihren Kampf gegen den Beamer verlieren, weiß, was ich meine. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann das Plädoyer von &#8220;scheppler&#8221; nur unterstützen. Die Vielfalt an digitalen Materialien und das Angebot im Netz machen heute eine hervorragende Individualisierung des Lernens bei gleichzeitiger Kooperation und Vernetzung möglich, vor allem in der Oberstufe des Gymnasiums. Allein die Möglichkeiten, die lo-net2 hier bietet, sind kaum ausschöpfbar. Nur sind leider die Voraussetzungen an den Schulen hier oft schlecht, personell und von der Ausstattung her. Vor allem müsste die Lehreraus- und fortbildung Schwerpunkte setzen im Bereich E-Learning. Hier sollten nicht wie üblich frontalunterrichterprobte Recken eingesetzt werden, sondern Spezis aus dem Bereich Medienwissenschaft etc., die praktisch zeigen können, wie blogs, wikis, audacity etc. funktionieren. Wer auch nur einmal erlebt hat, wie hochdotierte Referenten aus dem Regierungspräsidium ihren Kampf gegen den Beamer verlieren, weiß, was ich meine. <img src='http://gabi-reinmann.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Gabi.Reinmann</title>
		<link>http://gabi-reinmann.de/?p=1471&#038;cpage=1#comment-6929</link>
		<dc:creator>Gabi.Reinmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 10:08:34 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Martin,

nein, sicher sind die deutschen Jugendlichen nicht anders als die in der Schweiz ;-). Daher halte ich den Einwand für abslout gerechtfertigt. Seitens der Industrie - das wurde auch in der Diskussion deutlich - scheint es aber ohnehin viel lukrativer zu sein, für den Nachmittagsmarkt und, ich nenne es mal: &quot;Kompensationsmarkt&quot; zu produzeren als für die Schule an sich - also abgestimmt auf Lehrpläne, die ja ohnehin überall anders sind. Da stehen kommerzielle Interessen (logisch, wenn es Firmen sind) und Bildungsinteressen (Staat) einander einfach gegenüber. Wirtschaftlich sind die Verlage also mit den neuen Programmen vielleicht sogar gut beraten - auch wenn die Schule kaum was davon hat. Das ist wohl auch eines der Grundprobleme, die wir bei diesem Thema haben.

Gabi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Martin,</p>
<p>nein, sicher sind die deutschen Jugendlichen nicht anders als die in der Schweiz <img src='http://gabi-reinmann.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Daher halte ich den Einwand für abslout gerechtfertigt. Seitens der Industrie &#8211; das wurde auch in der Diskussion deutlich &#8211; scheint es aber ohnehin viel lukrativer zu sein, für den Nachmittagsmarkt und, ich nenne es mal: &#8220;Kompensationsmarkt&#8221; zu produzeren als für die Schule an sich &#8211; also abgestimmt auf Lehrpläne, die ja ohnehin überall anders sind. Da stehen kommerzielle Interessen (logisch, wenn es Firmen sind) und Bildungsinteressen (Staat) einander einfach gegenüber. Wirtschaftlich sind die Verlage also mit den neuen Programmen vielleicht sogar gut beraten &#8211; auch wenn die Schule kaum was davon hat. Das ist wohl auch eines der Grundprobleme, die wir bei diesem Thema haben.</p>
<p>Gabi</p>
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		<title>Von: Martin Hofmann</title>
		<link>http://gabi-reinmann.de/?p=1471&#038;cpage=1#comment-6927</link>
		<dc:creator>Martin Hofmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 09:09:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ich arbeite mit meinen Lehramtstudierenden im &quot;Vertiefungsstudium Spielpädagogik - Digitale Spielwelten&quot; gerade an solchen Fragestellungen; wobei wir natürlich nich nur E-Spiele vertiefen, sondern zu 2/3 der Seminarzeit während dem Semester uns mit nicht-digitalen Spielen beschäften. Auch wir haben neben Computerspielen und Onlinegames auch Konsolenspiele wie die Nintendo DS und Nintendo Wii auf Potentiale fürs Lernen untersucht und dabei schon sinnvolle Lernsettings mit Games gesehen. Dass sich mit Hilfe von Games die strukturellen Probleme der Schulen lösen liesse, ist natürlich sowieso Unsinn.

Wenig Sinn machen allerdings auch die im Artikel verlinkten zwei neuen Nintendo DS-Spiele von Cornelsen für die Zielstufe Realschule und Gymnasium zum Mathematik- und Englischunterricht. Die Spielkonsole Nintendo DS wird vor allem von Kindern im Grundschulalter gespielt und sicherlich nicht mehr von Jugendlichen an Gymnasien - oder sind die Jugendlichen in Deutschland anders als in der Schweiz?! Ich frage mich, wer Cornelsen bei der Entwicklung dieser Games beraten hat?!  So jedenfalls werden neue Medien kaum einen sinnvollen Beitrag fürs Lernen in der Schule ermöglichen - schade!

Herzliche Grüsse vom schweizer Bodenseeufer
Martin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite mit meinen Lehramtstudierenden im &#8220;Vertiefungsstudium Spielpädagogik &#8211; Digitale Spielwelten&#8221; gerade an solchen Fragestellungen; wobei wir natürlich nich nur E-Spiele vertiefen, sondern zu 2/3 der Seminarzeit während dem Semester uns mit nicht-digitalen Spielen beschäften. Auch wir haben neben Computerspielen und Onlinegames auch Konsolenspiele wie die Nintendo DS und Nintendo Wii auf Potentiale fürs Lernen untersucht und dabei schon sinnvolle Lernsettings mit Games gesehen. Dass sich mit Hilfe von Games die strukturellen Probleme der Schulen lösen liesse, ist natürlich sowieso Unsinn.</p>
<p>Wenig Sinn machen allerdings auch die im Artikel verlinkten zwei neuen Nintendo DS-Spiele von Cornelsen für die Zielstufe Realschule und Gymnasium zum Mathematik- und Englischunterricht. Die Spielkonsole Nintendo DS wird vor allem von Kindern im Grundschulalter gespielt und sicherlich nicht mehr von Jugendlichen an Gymnasien &#8211; oder sind die Jugendlichen in Deutschland anders als in der Schweiz?! Ich frage mich, wer Cornelsen bei der Entwicklung dieser Games beraten hat?!  So jedenfalls werden neue Medien kaum einen sinnvollen Beitrag fürs Lernen in der Schule ermöglichen &#8211; schade!</p>
<p>Herzliche Grüsse vom schweizer Bodenseeufer<br />
Martin</p>
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		<title>Von: scheppler</title>
		<link>http://gabi-reinmann.de/?p=1471&#038;cpage=1#comment-6919</link>
		<dc:creator>scheppler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 19:59:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke auch nicht, dass wir die neuen Medien als Wunderwaffe gegen so vielfältige Schulschwierigkeiten ins Feld führen sollten. Und das nicht nur aus dem eigennützigen Grund der eigenen Glaubwürdigkeit.

Vielmehr sind die Probleme so vielschichtig, dass es nicht mit monokausalen oder augenwischerischen Formeln zu lösen sein werden. Aber ich glaube, dass die neuen Medien - und hier spiele ich vor allem auf das &quot;Web 2.0&quot; (Achtung: BuzzWord ;-) ) an - dazu beitragen können, eine neue &quot;Idee von Schule&quot; zu entwickeln. Die Teilhabe, die Partizipation, die Eigenständigkeit des Lerners geborgen und getragen durch die Gemeinschaft sind Ansätze, die Lernen in einer Form individualisiert zentrieren (auf den einzelnen Lernen) können, die es erlauben, die schulische und gesellschaftliche Vielfalt, die im Alltag oft zu Disharmonien im als gemeinsamen angestrebten aber zunehmend weniger realisierbaren Lernprozess führen, neu zu ordnen.

Von daher: it&#039;s not the tool - it&#039;s the idea behind it.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke auch nicht, dass wir die neuen Medien als Wunderwaffe gegen so vielfältige Schulschwierigkeiten ins Feld führen sollten. Und das nicht nur aus dem eigennützigen Grund der eigenen Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Vielmehr sind die Probleme so vielschichtig, dass es nicht mit monokausalen oder augenwischerischen Formeln zu lösen sein werden. Aber ich glaube, dass die neuen Medien &#8211; und hier spiele ich vor allem auf das &#8220;Web 2.0&#8243; (Achtung: BuzzWord <img src='http://gabi-reinmann.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) an &#8211; dazu beitragen können, eine neue &#8220;Idee von Schule&#8221; zu entwickeln. Die Teilhabe, die Partizipation, die Eigenständigkeit des Lerners geborgen und getragen durch die Gemeinschaft sind Ansätze, die Lernen in einer Form individualisiert zentrieren (auf den einzelnen Lernen) können, die es erlauben, die schulische und gesellschaftliche Vielfalt, die im Alltag oft zu Disharmonien im als gemeinsamen angestrebten aber zunehmend weniger realisierbaren Lernprozess führen, neu zu ordnen.</p>
<p>Von daher: it&#8217;s not the tool &#8211; it&#8217;s the idea behind it.</p>
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