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	<title>Kommentare zu: Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Kommunikations- und Medienwissenschaften</title>
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	<description>Wissen – Lernen – Medien</description>
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		<title>Von: Sesink</title>
		<link>http://gabi-reinmann.de/?p=150&#038;cpage=1#comment-1764</link>
		<dc:creator>Sesink</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 12:23:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=150#comment-1764</guid>
		<description>Liebe Frau Reinmann,

nein, keinesfalls wollte ich empfehlen, sich am &quot;Mainstream&quot; zu orientieren. Es ging mir nur darum, die mangelnde Sichtbarkeit nicht nur auf die Blindheit anderer Disziplinen zurückzuführen.
Wie Sie halte ich das Thema der Medien für ein so zentrales, dass es m.E. in den Kern aller grundsätzlicheren Überlegungen zu Stellenwert und Perspektive der Pädagogik gehört.
Ich selbst bin ja aus diesem Grunde von ganz &quot;woanders&quot; her zur Medienpädagogik gelangt.
Im Forschungsschwerpunkt E-Learning (u.a. DFG-GK) an der TU Darmstadt haben wir ein höchst lebendiges Miteinander von geistes-, sozial- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen. Und da ist auch völlig unbestritten, wie zentral das Thema Bildung dafür ist.
Beste Grüße
Werner Sesink</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Reinmann,</p>
<p>nein, keinesfalls wollte ich empfehlen, sich am &#8220;Mainstream&#8221; zu orientieren. Es ging mir nur darum, die mangelnde Sichtbarkeit nicht nur auf die Blindheit anderer Disziplinen zurückzuführen.<br />
Wie Sie halte ich das Thema der Medien für ein so zentrales, dass es m.E. in den Kern aller grundsätzlicheren Überlegungen zu Stellenwert und Perspektive der Pädagogik gehört.<br />
Ich selbst bin ja aus diesem Grunde von ganz &#8220;woanders&#8221; her zur Medienpädagogik gelangt.<br />
Im Forschungsschwerpunkt E-Learning (u.a. DFG-GK) an der TU Darmstadt haben wir ein höchst lebendiges Miteinander von geistes-, sozial- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen. Und da ist auch völlig unbestritten, wie zentral das Thema Bildung dafür ist.<br />
Beste Grüße<br />
Werner Sesink</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gabi.Reinmann</title>
		<link>http://gabi-reinmann.de/?p=150&#038;cpage=1#comment-1761</link>
		<dc:creator>Gabi.Reinmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 13:46:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=150#comment-1761</guid>
		<description>Hallo Herr Sesink,

ja, das stimmt freilich schon, dass sich viele Bildungswissenschaftler oder Pädagogen beim  Medienthema &quot;zurückhalten&quot; und/oder mit ihrer Arbeit nicht sichtbar sind. Da haben Sie völlig recht und das ist auch ein berechtiger Hinweis. Aber gehen Veränderungen denn vom &quot;Mainstream&quot; aus? Ich definiere meine Ziele eher ungern an dem, was irgendwelche Gesellschaften oder Fachverbände oder &quot;Leifiguren&quot; in einzelnen Fächern als wichtig erachten, sondern eher daran, was man beobachten kann, was praktisch relevant ist. Und beobachten kann man, dass Medien ein so relevanter Bestandteil der Lebenswelt sind und letztlich richtig viele und komplexe Kompetenzen erfordern, damit der Umgang mit diesen Medien verantwortungsvoll, sozial verträglich und persönlichkeitsbildend erfolgt (sowohl auf der Nutzer- als auch auf der Macherseite), dass es ein Unding ist, das Thema Bildung nicht zu sehen oder aber schlicht der Informatik zu übertragen. 

Gabi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Sesink,</p>
<p>ja, das stimmt freilich schon, dass sich viele Bildungswissenschaftler oder Pädagogen beim  Medienthema &#8220;zurückhalten&#8221; und/oder mit ihrer Arbeit nicht sichtbar sind. Da haben Sie völlig recht und das ist auch ein berechtiger Hinweis. Aber gehen Veränderungen denn vom &#8220;Mainstream&#8221; aus? Ich definiere meine Ziele eher ungern an dem, was irgendwelche Gesellschaften oder Fachverbände oder &#8220;Leifiguren&#8221; in einzelnen Fächern als wichtig erachten, sondern eher daran, was man beobachten kann, was praktisch relevant ist. Und beobachten kann man, dass Medien ein so relevanter Bestandteil der Lebenswelt sind und letztlich richtig viele und komplexe Kompetenzen erfordern, damit der Umgang mit diesen Medien verantwortungsvoll, sozial verträglich und persönlichkeitsbildend erfolgt (sowohl auf der Nutzer- als auch auf der Macherseite), dass es ein Unding ist, das Thema Bildung nicht zu sehen oder aber schlicht der Informatik zu übertragen. </p>
<p>Gabi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sesink</title>
		<link>http://gabi-reinmann.de/?p=150&#038;cpage=1#comment-1760</link>
		<dc:creator>Sesink</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 13:34:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=150#comment-1760</guid>
		<description>Liebe Frau Reinmann,
überwiegend neige ich der Auffassung von Herrn Kerres zu (siehe Link unter 3.); halte es dennoch wie Stefan Aufenanger für richtig, die Berücksichtigung des Beitrags der Bildungswissenschaften einzufordern. Stärker wäre die Position natürlich, wenn die Bildungswissenschaften sich insgesamt engagierter der Medienthematik annehmen würden; das gilt ganz besonders für den Bereich der Neuen Medien. Die geringe &quot;Sichtbarkeit&quot; dieses Beitrags ist m.E. nicht nur Ignoranz oder Blindheit. Dass es einige Kolleginnen und Kollegen gibt, die da Beispielhaftes leisten, soll damit keinesfalls in Abrede gestellt werden (darauf hat Dieter Spanhel hingewiesen). Aber sie bilden nicht gerade einen Mainstream im &quot;großen Teich&quot; der Bildungswissenschaften.
Herzliche Grüße
Werner Sesink</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Reinmann,<br />
überwiegend neige ich der Auffassung von Herrn Kerres zu (siehe Link unter 3.); halte es dennoch wie Stefan Aufenanger für richtig, die Berücksichtigung des Beitrags der Bildungswissenschaften einzufordern. Stärker wäre die Position natürlich, wenn die Bildungswissenschaften sich insgesamt engagierter der Medienthematik annehmen würden; das gilt ganz besonders für den Bereich der Neuen Medien. Die geringe &#8220;Sichtbarkeit&#8221; dieses Beitrags ist m.E. nicht nur Ignoranz oder Blindheit. Dass es einige Kolleginnen und Kollegen gibt, die da Beispielhaftes leisten, soll damit keinesfalls in Abrede gestellt werden (darauf hat Dieter Spanhel hingewiesen). Aber sie bilden nicht gerade einen Mainstream im &#8220;großen Teich&#8221; der Bildungswissenschaften.<br />
Herzliche Grüße<br />
Werner Sesink</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gabi.Reinmann</title>
		<link>http://gabi-reinmann.de/?p=150&#038;cpage=1#comment-1758</link>
		<dc:creator>Gabi.Reinmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 04:48:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=150#comment-1758</guid>
		<description>Siehe auch

http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/node/3840</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Siehe auch</p>
<p><a href="http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/node/3840" rel="nofollow">http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/node/3840</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gabi.Reinmann</title>
		<link>http://gabi-reinmann.de/?p=150&#038;cpage=1#comment-1757</link>
		<dc:creator>Gabi.Reinmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2007 04:42:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=150#comment-1757</guid>
		<description>Herr Spanhel hat mit folgende Mail gesendet und sich einverstanden erklärt, dass ich diese hier als Kommentar poste:

Liebe Frau Reinmann,

ich stimme Ihrer Stellungnahme zu dem Papier des Wissenschaftsrats zu den Kommunikations- und Medienwissenschaften weitgehend zu und unterstütze gerne Ihre Initiative. Insbesondere halte ich eine Klärung des Verhältnisses zwischen der Kommunikationswissenschaft und der Medienpädagogik für dringend erforderlich. Ich verweise dazu auf meinen eigenen Ansatz (Vgl. dazu meinen Beitrag in Sesink/Kerres/Moser: Jahrbuch Medienpädagogik 6. Wiesbaden 2007, S. 33 ff. Dort findet sich auch ein entsprechender Beitrag von Paus-Hasebrink, S. 315 ff. Ich möchte Sie zur Unterstützung Ihrer Argumentation auch auf den Sammelband von Paus-Haase u.a.: Medienpädagogik in der Kommunikationswissenschaft Wiesbaden 2002 verweisen.

Beste Grüße
Dieter Spanhel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Spanhel hat mit folgende Mail gesendet und sich einverstanden erklärt, dass ich diese hier als Kommentar poste:</p>
<p>Liebe Frau Reinmann,</p>
<p>ich stimme Ihrer Stellungnahme zu dem Papier des Wissenschaftsrats zu den Kommunikations- und Medienwissenschaften weitgehend zu und unterstütze gerne Ihre Initiative. Insbesondere halte ich eine Klärung des Verhältnisses zwischen der Kommunikationswissenschaft und der Medienpädagogik für dringend erforderlich. Ich verweise dazu auf meinen eigenen Ansatz (Vgl. dazu meinen Beitrag in Sesink/Kerres/Moser: Jahrbuch Medienpädagogik 6. Wiesbaden 2007, S. 33 ff. Dort findet sich auch ein entsprechender Beitrag von Paus-Hasebrink, S. 315 ff. Ich möchte Sie zur Unterstützung Ihrer Argumentation auch auf den Sammelband von Paus-Haase u.a.: Medienpädagogik in der Kommunikationswissenschaft Wiesbaden 2002 verweisen.</p>
<p>Beste Grüße<br />
Dieter Spanhel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://gabi-reinmann.de/?p=150&#038;cpage=1#comment-1756</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2007 19:58:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?p=150#comment-1756</guid>
		<description>Liebe Gabi,
danke für deine Entdeckung des Papiers sowie deine Stellungnahme. Ich halte es für außerordentlich wichtig, der Arroganz der Medien- und Kommunikationswissenschaft, wie sie in diesem Papier zum Vorschein kommt, entgegenzutreten. Man mag zu den öffentlichen Diskussionen um Pfeiffer und Spitzer eingestellt sein wie man will, aber dadurch wird deutlich, dass Medien ein soziales, politisches und pädagogisches Phänomen sind und so auch wahrgenommen werden. Diese Perspektive zu vernachlässigen, heißt mit Scheuklappen durch die Medienwelt zu gehen. Ich denke, es notwendig ist,dass die professionspolitischen Verbände der Bildungswissenschaften zu diesem Papier offiziell Stellungnehmen.

Stefan Aufenanger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gabi,<br />
danke für deine Entdeckung des Papiers sowie deine Stellungnahme. Ich halte es für außerordentlich wichtig, der Arroganz der Medien- und Kommunikationswissenschaft, wie sie in diesem Papier zum Vorschein kommt, entgegenzutreten. Man mag zu den öffentlichen Diskussionen um Pfeiffer und Spitzer eingestellt sein wie man will, aber dadurch wird deutlich, dass Medien ein soziales, politisches und pädagogisches Phänomen sind und so auch wahrgenommen werden. Diese Perspektive zu vernachlässigen, heißt mit Scheuklappen durch die Medienwelt zu gehen. Ich denke, es notwendig ist,dass die professionspolitischen Verbände der Bildungswissenschaften zu diesem Papier offiziell Stellungnehmen.</p>
<p>Stefan Aufenanger</p>
]]></content:encoded>
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