Seit ein paar Wochen liegt das neue Buch „Psychologiedidaktik an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Ein Lehrbuch mit Unterrichtsmaterialien“, herausgegeben von Ingrid Scharlau, Elena Bender, Justine Patrzek und Christine Schreiber, auf meinem Schreibtisch. Nun habe ich es gelesen und auf Wunsch von Ingrid Scharlau eine Rezension dazu verfasst.
Doch was habe ich mit allgemeinbildenden und beruflichen Schulen zu tun? Eigentlich schon lange nichts mehr. Ich habe dennoch zugesagt, denn mit der Bitte um eine Rezension war eine besondere Frage verbunden: Inwieweit könnte das Lehrbuch nicht nur in Studiengängen zum Unterrichtsfach Psychologie für Schulen eingesetzt werden, sondern darüber hinaus in die universitäre Psychologie hineinwirken – dort, wo das Verständnis von Didaktik üblicherweise eng ist oder gar mit empirischer Bildungsforschung gleichgesetzt wird? Lässt sich das Buch also (ganz oder in Teilen) zum Beispiel im Bachelorstudium Psychologie nutzen? Ich würde die Frage hinzufügen: Lässt sich das Buch als eine fachspezifische Ergänzung zur allgemeinen Hochschuldidaktik verstehen – sozusagen im Sinne einer Wissenschaftsdidaktik der Psychologie? Die kurze Antwort vorweg: Ich meine, das ist möglich.
Ich habe das Buch folglich unter einer speziellen Fragestellung gelesen und auf dieser Basis dies Rezension geschrieben; dies ist entsprechend zu berücksichtigen. Beim Lesen der einzelnen Kapitel habe ich mich jeweils gefragt, ob und inwieweit sich die Inhalte auch hochschuldidaktisch einsetzen ließen, und das ist natürlich keine umfassende Sicht auf das Buch. Von daher hoffe ich, dass es weitere Rezensionen mit anderen Blickwinkeln geben wird, um dem Lehrbuch gerecht werden zu können. Der gesamte Rezensionstext steht hier als pdf zur Verfügung: