Gabi Reinmann

Hochschuldidaktik

16. Juni 2018
von Gabi Reinmann
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Design-Based Research – durchgesetzt?

Aktualisierungen schiebt man ja gerne schon mal vor sich her. Dazu gehört auch die Aktualisierung meines Readers zu Design-Based Research. Unter folgendem Link (oder auch direkt hier) ist nun die um einen Beitrag erweiterte Textsammlung (mit einer ebenfalls aktualisierten Vorbemerkung) endlich online.

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11. Juni 2018
von Gabi Reinmann
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Rückkehr zur Befreiung

Einen Beitrag zur Curriculumsentwicklung hat Benjamin Klages (Universität Potsdam) verfasst und als Impact Free-Artikel 17 hier in diesem Blog zur Verfügung gestellt. Der Text zeigt anhand exemplarischer empirischer Daten, dass und wie schwierig Aushandlungsprozesse werden können, wenn Qualitätsmanagement (mit neuer marktförmiger Rationalität) und wissenschaftliche Wissenskulturen (eingebettet in die Universität als eine besondere, genau nicht marktförmige Institution) aufeinander prallen.

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7. Juni 2018
von Gabi Reinmann
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Gründe für diffuse Reaktanz

Wissenschaftler in ihrer Rolle als Hochschullehrer haben nicht selten ihre Probleme mit der „Kompetenzorientierung“ – vor allem im Rahmen der Gestaltung ganzer Module und Studiengänge. Die wachsende Dominanz von Lehrzieltaxonomien, deren behavioristische Provenienz und Färbung inzwischen auch in bildungswissenschaftlichen Beiträgen (siehe dazu hier) kritisch beleuchtet werden, ebenso wie die für verschiedene Wissenskulturen unsensible Pauschalforderung nach unmittelbar praktisch nutzbaren und messbaren Lernergebnissen werden aus ganz verschiedenen Gründen skeptisch kommentiert oder auch abgelehnt.

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3. Juni 2018
von Gabi Reinmann
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Labil und skurril

Demnächst ist es wieder soweit: Die Veranstaltung zu Design-Based Research (DBR) in unserem Masterstudiengang Higher Education steht an – und das ist diejenige Veranstaltung, vor ich stets am meisten Respekt habe, denn: Das ist jedes Mal eine große Herausforderung für mich angesichts der sehr heterogenen Voraussetzungen und des (leider) nach wie vor labilen Stands in der Forschung.

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30. Mai 2018
von Gabi Reinmann
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Satte 22 Beiträge

Ich dachte ja zeitweise schon, das hört nie auf ;-). Wie an anderer Stelle – nämlich hier – bereits berichtet, durfte ich in der bwp@Berufs- und Wirtschaftspädagogik-online an einem Themenheft zur „Entwicklungsbezogenen (Praxis-)Forschung“ mitwirken. Alle Reviews wurden ausschließlich unter den Heftherausgebern aufgeteilt, was zu einer entsprechend intensiven Auseinandersetzung mit dem Themenheft geführt hat. Nun gab es auch noch zwei Updates; dank des digitalen Formats geht das, und das hieß dann logischerweise: noch mehr Reviews. Aber jetzt ist Schluss! Nun ist hier das zweite Update online und die Ausgabe 33 der Zeitschrift offiziell mit satten 22 Beiträgen abgeschlossen. Ein letzter Dank geht an Tade Tramm und Hugo Kremer für die Geduld mit meinem wiederholten Erstaunen („Wie – schon wieder ein Review?“ ;-)). Für alle, die Interesse an gestaltungsorientierter Forschung haben, ist diese Ausgabe der bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik ganz bestimmt eine vielfältige Fundgrube.

26. Mai 2018
von Gabi Reinmann
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Keine hektische Paper-Präsentationskultur

Gestern war ich in Berlin an der Humboldt Universität und habe dort das Symposium „Praxistheoretische Perspektiven auf Forschendes Lernen“ besucht. Ich schätze, dass wir alle zusammen rund 20 bis 25 Personen waren. Der Fokus lag auf der Lehrerbildung, und das muss man dazu sagen, denn es bedingt einen deutlichen Unterschied zu anderen Formen akademischen Lehrens und Lernens. Vier der fünf Vorträge haben das forschende Lernen für mich denn auch aus einer etwas anderen Perspektive beleuchtet als es in der hochschuldidaktischen Diskussion vorzugsweise der Fall ist (den fünften Vortrag lasse ich daher außen vor, weil mir da die Inhalte vertraut waren). Alle vier Vorträge stammten von erfahrenen Forschern und das war auch der Grund, warum ich dieses Symposium besucht habe: Georg Hans Neuweg (da finde ich leider keine genauere Web-Präsenz im Moment), Johannes Bellmann, Michael Schratz und Malte Brinkmann. Die Diskussionen bereichert hat zudem Dietrich Benner.

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16. Mai 2018
von Gabi Reinmann
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Forschung ist, wenn man im Büro sitzt

Als Wissenschaftler bzw. Hochschullehrer an einer Universität gehören Forschung, Lehre, wissenschaftliche Nachwuchsförderung und akademische Selbstverwaltung, in Leitungspositionen auch Führungstätigkeiten, zu den Dienstaufgaben. Neulich ging es im Zusammenhang mit einer Verwaltungsanfrage zur Reservierung von Räumen um die Frage, was alles als Forschung gelten kann und soll. Die offenbar ernst gemeinte Operationalisierung aus einer dafür zuständigen Verwaltungseinheit lautet: „Forschung ist, wenn man im Büro sitzt“. Aha! Aber eine Absurdität kommt ja erfahrungsgemäß selten allein. Die nächste geht so:

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13. Mai 2018
von Gabi Reinmann
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Leseluxus

In den vergangenen Monaten bestand meine – ich nenne es mal – „Nebenher-Lektüre“ – in drei Büchern: „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“ von Bernhard Pörksen (in diesem Blog siehe auch hier), „Der Angriff der Algorithmen“ von Cathy O´Neil und „Das metrische Wir. Über die Quantifizierung des Sozialen“ von Steffen Mau (siehe auch hier). Alle drei Bücher setzen sich im weitesten Sinne mit den Folgen der Digitalisierung auf den Einzelnen und die Gesellschaft auseinander. Dabei stehen nicht konkrete Kontexte wie Wissenschaft und Bildung im Zentrum. In jedem der drei Büchern aber finden sich zahlreiche Beispiele – darunter auch solche, die direkt oder indirekt für die Hochschulbildung relevant sind. Denn natürlich lese ich solche Bücher – quasi unvermeidlich – immer auch unter der hochschuldidaktischen Perspektive und zu dieser gehört selbstredend die hochschuldidaktische Forschung, also auch die Wissenschaftsperspektive.

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8. Mai 2018
von Gabi Reinmann
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Eben erst gewesen

Forschendes Lernen prüfen – darüber habe ich bereits im April an der Uni Bremen gesprochen (siehe hier). Heute nun war ich an der Uni Kiel für die dortige hochschuldidaktische Vortragsreihe eingeladen, wo ich das Thema nochmals platzieren durfte. Der Beitrag ist eine Weiterentwicklung zweier Vorträge und Texte (siehe hier) von 2014 – nun ja, selber habe ich den Eindruck, als wäre es eben erst gewesen und nicht schon ein paar Jahre her ;-).  Weil ich den aktuellen Beitrag schriftlich weiter verwenden möchte, gibt es ausnahmsweise kein Redemanuskript, aber dafür ein Audio und im Anschluss die Liste der von mir verwendeten Quellen.

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