Vielfältige Erkenntniswege

Noch im bereits vergangenen Jahr habe ich mit David Piesk, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt MarSkills an der Universität Marburg, über Themen und Trends in der Hochschulbildungsforschung gesprochen. Der Podcast kann hier abgerufen werden.

Das Anliegen meines Gesprächspartners war es, die vor allem hochschuldidaktische Forschungslandschaft zu beleuchten und dabei auch auf den Einfluss von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) einzugehen. Wir haben über die Möglichkeiten gesprochen, nicht nur empirisch und gestaltungsbasiert bzw. im weitesten Sinne praktisch, sondern auch theoretisch zu forschen.

Wer – unabhängig von aktuellen technologischen Einflüssen – generell Interesse an den Forschungsoptionen in der Hochschuldidaktik hat und einen knappen Überblick sucht, kann auf das Handbuch Hochschulforschung zurückgreifen und den Text zur Hochschuldidaktik lesen.

Mich persönlich interessiert, gerade im Zusammenhang mit KI in der Hochschulbildung, neben Design-Based Research, zunehmend das theoretische Forschen: zum einen, weil ich den Eindruck habe, dass diese Möglichkeit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit hochschuldidaktischen Fragen in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt worden ist; zum andere, weil ich in diesem Zusammenhang Fragen und Herausforderungen sehe, bei denen vor allem die empirische Forschung allein an ihre Grenzen kommt. Insgesamt betrachtet scheint es mir essenziell, gerade die Hochschulbildungsforschung für vielfältige Erkenntniswege offen zu halten – ich hoffe, das kommt auch im oben verlinkten Podcast zum Ausdruck.

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