Gabi Reinmann

Hochschuldidaktik

Entwicklungsorientierte Bildungsforschung – work in progress

Mit diesem Blogpost möchte ich einen einen Reader verfügbar machen, der sechs Artikel als Postprints zusammenstellt, die ich zwischen 2005 und 2012 zum Thema „entwicklungsorientierte Bildungsforschung“ allein oder mit Co-Autoren verfasst habe.

Viele meiner bisherigen Arbeiten insbesondere in der Hochschullehre sind „Entwicklungsarbeiten“, ohne dass allerdings angesichts der knappen Ressourcen in der Regel Zeit bleibt, daraus entwicklungsorientierte Forschungsprojekte zu machen. Leider ist es nach wie vor schwer, genau dafür Fördergelder zu akquirieren.

Mit dieser Zusammenstellung ist das Thema für mich nicht beendet. Ich hoffe, dass es weitere Gelegenheiten und vor allem weitere Autoren gibt, mit denen ich mich zusammen dem Thema widmen und weitere Texte schreiben kann. Insbesondere aber müsste neben den theoretischen Auseinandersetzungen konkrete Projekte und längerfristige Vorhaben als entwicklungsorientierte Bildungsforschung durchgeführt und dabei verschiedenen Leitprinzipien und Methoden konkret erprobt und weiterentwickelt werden.

Reader_Entwicklungsforschung_Jan2013.

 

4 Kommentare

  1. „Die E-Learning-Bewegung ist von Anfang an mit dem Anspruch angetreten, das Lernen oder gar das Bildungssystem zu revolutionieren (z. B. Hohenstein & Wilbers, 2001), was bekanntlich nicht gelungen ist: Weder ist es seit
    der Einführung von Computer und Internet zu bahnbrechenden Veränderungen im Unterricht
    von Schulen und Hochschulen gekommen, noch hat sich außerhalb finanziell geförderter Medienprojekte eine neue und nachhaltige Aufbruchstimmung entwickelt – auch in der Weiterbildung nicht.“

    Das Problem ist doch, dass die E-Learnig-Bewegung vor allem Blasen erzeugt hat. Es war doch mehr der Wunsch der Vater des Gedanken, dass E-Learning etwas großartig Innovatives sein könnte, als dass dazu wirklich berechtigte Hoffnung existieren könnte. Das liegt m.E. daran, dass der größte Teil derjenigen, die sich explizit mit E-Learning beschäftigen zu wenig Ahnung von der technischen Seite der Materie haben. Je weiter das eigene Spezialgebiet von der Mathematik, der Informatik, den Naturwissenschaften oder der Technik entfernt ist, desto größer das Staunen über simplen Filetransfer. Man freut sich drüber, dass man jetzt was machen kann, was früher Freaks vorbehalten war.

    So rennt die E-Learning Gemeinde der technischen Entwicklung ständig hinterher und versucht sie zu interpretieren ohne sie wirklich zu verstehen. Innovation wäre jedoch, die technische Entwicklung so zu beeinflussen, dass sie wirklich positive Effekte für das Lernen bringen könnte. Diesbezüglich fehlt es jedoch an hinreichenden Kenntnissen, was denn eigentlich machbar wäre und was nicht. Solange das so bleibt, wird keine Innovation entstehen, egal wie wir den Begriff interpretieren.

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