Über mich und das e-Denkarium
Hinter dem Weblog e-Denkarium stecke ich: Gabi Reinmann, von Oktober 2001 bis März 2010 Professorin für Medienpädagogik an der Universität Augsburg und seit April 2010 Professorin für Lehren und Lernen mit Medien an der Universität der Bundeswehr München.
Vielleicht sage ich erst mal, was dieser Blog nicht ist: Es ist kein privates Tagebuch. Ich berichte also nicht über die Schulerlebnisse meines Sohnes Simon (geb. 1993) , und ich werde in der Regel keine Urlaubserinnerungen festhalten oder andere private Dinge diskutieren. Warum nicht? Weil ich solche Erlebnisse lieber mit Menschen meines Vertrauens (face-to-face oder virtuell) bespreche. Außerdem glaube ich nicht, dass es für einen weiten Kreis überhaupt interessant ist. Mit diesem Blog verfolge ich einen anderen Zweck – oder besser mehrere:
- Ich möchte ein wenig Einblick geben in meine aktuelle Überlegungen, Ideen und Erfahrungen; vielleicht finden sich ja Mit-Denker, vielleicht entsteht der eine oder andere Austausch.
- Ich möchte interessante Funde (Artikel, Bücher, Web-Seiten) mit anderen teilen, wenn ich meine, diese könnten von allgemeinen Interesse sein.
- Ich möchte hier meine private Meinung sagen – nicht über alles und jedes, aber über das, was meine beruflichen Interessen betrifft und sich im weisten Sinne um Wissenschaft und Bildung (auch Bildungspolitik) dreht.
- Ich mache Vorträge sowie Pre- und Postprints in diesem Blog online zugänglich und hoffe, dass dies den einen oder anderen interessierten Leser findet.
Ich freue mich über Kommentare. Diese können gerne auch kritisch sein! Ich bitte um Verständnis, dass die Kommentare von neuen Lesern bzw. Kommentatoren von mir erst freigeschaltet werden müssen und dass Kommentare im Einzelfall auch wieder gelöscht werden. Dies mache ich allerdings nur, wenn sich ein Spam-Kommentar verirrt hat oder (was bisher nur zweimal vorkam) wenn es jemandem nicht gelingt, die auch in einem Blog notwendige “Form” (also: keine Beleidungen u. ä.) zu wahren.
- Mein wissenschaftlicher Werdegang: WissenWerdegang_10
- Meine Lehrtätigkeit: Lehrtaetigkeit_10
- Meine Forschungstätigkeit: Forschung_10
- Meine Publikationen: Publikationen_10
Stand: April 2010
Freitag, 26. September 2008 20:01
Hallo Frau Reinmann,
ich habe sie einfach mal vertwittert, falls ihnen noch nicht so geschah:
http://twitter.com/martinriemer/statuses/936092391
Viele Grüße,
M. Riemer
Montag, 23. März 2009 22:57
[...] heraustreten, man kann seine Gedanken und Erinnerungen anderen zugänglich machen.“ (Quelle: http://medienpaedagogik.phil.uni-augsburg.de/denkarium/?page_id=2) Da denke ich sehnsüchtig an Momente, in denen ich Zeit fand, mich in der Hängematte liegend in [...]
Donnerstag, 25. Februar 2010 9:48
[...] Prof. Dr. Gabi Reimann hat auf Ihrem Edu-blog “e-Denkarium” einen interessanten Text vorgestellt. Es handelt sich um einen Vortrag von Prof. Dr. Werner Sesink, Professor für Allgemeine Pädagogik an der TU Darmstadt, im Rahmen des Forums offene Wissenschaft an der Universität Bielefeld mit dem Titel Exzellenzinitiativen, Elitehochschulen, Rankings: Wie verändern sie den Wissenschaftsbetrieb? Da er viel mit der Fragestellung zu tuen hat, die Antrieb für mein Blog ist, nämlich die Frage nach dem Bildungsbegriff in der heutigen Zeit und der Frage ob dieser heute ausschließlich ökonomisch definiert ist möchte ich auch an dieser Stelle darauf eingehen.Sesink beschreibt zunächst die Rhetorik, die angewandt wird, wenn es um die Zukunft der Hochschulen geht, eine Rhetorik die aus dem Bereich des Leistungssports stammt. Er betont, das diese Rhetorik nicht rein metaphorisch ist, sondern sich verselbständigen konnte. Die Rhetorik hat nach Sesink eine Affinität zum ökonomischen Prinzip (Marktkonkurrenz) in unserer Gesellschaft. Getragen wird diese Rhetorik vom Gedanken der Auslese (Wettbewerb um die besten Köpfe). Das Konkurrenzprinzip so wird behauptet, würde die Universität zwingen zu zeigen was sie für ihr Geld leisten (Legitimation). Ausgangspunkt seiner Betrachtungen ist eine 1999 im Spiegel geschaltete Anzeige der Bundesregierung die darin unter anderem mitteilt, dazu beitragen zu wollen, dass ein paar unserer Universitäten in die Champions League aufsteigen sollen. Er charakterisiert diese Rhetorik als Rhetorik der Überbietung, sagt das sie uns mitteilt, dass nur gilt was zählt und das sie uns mit dem Leistungsprinzip verbindet. Wobei er mit uns die Universitäten selbst meint, die auf diese Art Rhetorik bereitwillig eingestiegen seien. Im folgenden untersucht er genau diese drei Aspekte genauer. [...]