Im letzten Drittel – Nachwuchskolloquium des DBR-Netzwerks

Ziemlich genau ein Jahr nach unserem ersten Nachwuchskolloquium im Rahmen des wissenschaftlichen Netzwerks Design-Based Research – kurz DBR-Netzwerk – (siehe hier) fand am Freitag, den 20. Januar 2023 nun das zweite statt. Im Januar 2022 waren wir aufgrund der Pandemie eher zwangsweise online gegangen, denn ursprünglich waren Präsenz-Kolloquien geplant. Unsere Erfahrungen mit der Kombination von Social Video Learning (also vorab eingestellte Präsentationsvideos mit asynchroner Kommentierung und Rekommentierung vorab; siehe dazu auch hier) und einem synchronen Kolloquiumstag waren in diesem Zusammenhang allerdings durchweg gut. Daher haben wir uns 2023 sozusagen freiwillig erneut für den Online-Modus entschieden. Wir sehen mehrere Vorzüge: Es werden Wege und Kosten gespart; auch Personen können teilnehmen, die in Präsenz und auf eigene Kosten ansonsten nicht kommen könnten; das gewählte Verfahren bringt mehr Zeit für Diskussion und potenziell mehr Diskussionstiefe mit sich. In einer abschließenden Feedback-Runde haben die Referentinnen und Referenten, die ihre DBR-Vorhaben vorgestellt und diskutiert haben, bestätigt, dass das Verfahren die genannten Vorteile mit sich bringt.

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Social Video Learning – zum Nachlesen

Nächste Woche ist es wieder soweit: Unsere Projektkonferenz im Master Higher Education (MHE) startet – eine Kombination aus synchronen und asynchronen Elementen mit Präsentation und Diskussion von Design-Based Research (DBR)-Projekten von MHE-Studierenden (kurz angemerkt: Bewerbungsschluss für das kommende Sommersemester zum MHE ist der 15.01.2023). Auch der Termin für das Nachwuchskolloquium unseres DBR-Netzwerks rückt näher; das Programm wird demnächst hier veröffentlicht. Warum ich das zusammen nenne? Weil wir in beiden Fällen mit Videos arbeiten und dazu nun schon seit einiger Zeit erfolgreich auf „Social Video Learning“ setzen. Wie wir das machen, das kann man jetzt hier auf e-teaching.org nachlesen.

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Ins Meer des Abstrakten eintauchen

Am Freitag hatten wir Andreas Hebbel-Seeger und Frank Vohle zu Gast im HUL-Forschungskolloquium. Thematisch drehte sich alles um Video bzw. Videoeinsatz in der Bildung – natürlich mit Blick auf die Frage, welche Einsatzmöglichkeiten es in der akademischen Bildung gibt. Ein wichtiger Ausgangskontext für beide (also Andreas und Frank) ist der Sport. Wer jetzt meint, dass das aber – mal abgesehen von der Sportwissenschaft – ein bisschen arg weit weg ist vom akademischen Lehren und Lernen, braucht jetzt also nicht weiterlesen.

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Mal eben einen Kommentar machen

Nach 10 Jahren e-teaching.org präsentiert sich das Portal für digitale Medien in der Hochschullehre in einem neuen Gewand (Meldung dazu hier). Die Inhalte sind nun auch für mobile Geräte besser zu nutzen. Wenn man das Portal bisher viel zu Rate gezogen hat, muss man sich schon ein klein wenig umstellen, aber an der grundsätzlichen Struktur wurde nichts geändert. Und so gibt es unter anderem nach wie vor Themenspecials; das aktuelle lautet „Social Media – Social Learning“ (hier).

Frank (Vohle) hat e-teaching.org ein Interview gegeben, denn wenn seine Arbeit etwas auszeichnet, dann die „soziale Komponente beim Einsatz von Videotechnologie“ – so nenne ich das mal. Das passt natürlich sehr gut in das Themenspecial, zumal man bei Video nicht unbedingt sofort an „soziale Lernformen“ denkt. Im Interview mit Philip Meyer erläutert er, wie sich nicht nur die Technologie, sondern vor allem die Methode dahinter entwickelt hat: „Social Video Learning“ (SVL). Gemeint ist damit ein soziales Lernen mit Videos, das im Kern auf situationsgenauen Videokommentaren aufbaut. Der wichtigste (wenn auch nicht alleinige) Kontext für Frank und sein Team ist der Sport bzw. die Trainerausbildung. Aber auch drei Dissertationen, die ich betreue, laufen zu diesem Thema – eine ist gerade abgegeben worden. Die Kontexte variieren hier: Musik – Fahrschule – Lehrerbildung.

Natürlich hat e-teaching.org vor allem Interesse am Einsatz des SVL in der Hochschule. Im Podcast erläutert Frank zunächst einmal, dass und warum SVL relativ voraussetzungsreich ist: Mal eben einen Kommentar machen wie bei Facebook & Co, darum geht es (ihm) nicht. Kommentare folgen in der Regel einer entsprechend gestalteten Aufgabe, sollen nicht nur die Reflexion des Lernenden über relevante Inhalte im Video anregen, sondern auch für den Dialog in der Gruppe genutzt werden. Selber habe ich gute Erfahrungen mit dem Einsatz des SVL in der Doktorandenausbildung gemacht (Stichwort Erklären können – siehe hier).

Am besten das Interview einfach mal anhören, und zwar hier.