Forschendes Lernen – online

Letzte Woche fand – online natürlich – ein Workshop statt mit dem Titel „Multidimensionale Herausforderungen zu Forschendem Lernen in digitalen Zeiten gemeinsam lösen“. Der Workshop war Teil einerTrain-the-Trainer Fortbildungsreihe“ des Transferprojekts „Evidenzbasierte Gestaltung von Forschendem Lernen“ (Evig-FL). Gemeinsamer Veranstalter waren das Bologna Lab der Humboldt Universität Berlin und das Zentrum für Lehre und Lernen der TUHH. Als Beispiel für forschendes Lernen unter digitalen Bedingungen habe ich unser Projektmodul im Master Higher Education vorgestellt.

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Ungewöhnlich intensiv

Zum zweiten Mal nun veröffentlichen Alumni des Masterstudiengangs Higher Education (neben Kristina Weißmüller) einen Impact Free-Artikel – inzwischen die Nummer 33. Unter dem Titel „Forschendes Lernen mit DBR: Eine methodologische Annäherung“ diskutieren Dominikus Herzberg und Klaus Joller-Graf ihre Erkenntnisse und Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit Design-Based Research im Rahmen ihres Studiums. Gerne veröffentliche ich das Ergebnis dieser ungewöhnlich intensiven Reflexion von DBR von zwei besonderen Autoren.

Aufwand minimieren? Nein!

Es war keine leichte Entscheidung, aber ich denke, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben: Ab dem Wintersemester 2020/21 bieten wir unseren berufsbegleitenden konsekutiven Master Higher Education (MHE) online an. Hier der Link zur neu gestalteten Web-Seite.

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Überholt

Im Wintersemester 2017/18 gestartet, haben wir in unserem konsekutiven (berufsbegleitend zu studierenden) Masterstudiengang Higher Education (MHE) nun die ersten Absolventen, und natürlich beschäftigt uns schon seit längerem die Frage, wie wir mit unseren Alumni Kontakt halten können. Die Pandemie hat einige, nicht unmittelbar dringliche, Aufgaben vermutlich wie fast überall etwas zurückgedrängt, und so kam es, dass uns der erste Absolvent mit einer Alumni-Idee schon mal überholt hat:

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Besser? Schlechter? Anders!

Konferenzen leben davon, dass man aufeinander zugeht, sich trifft, einander zuhört, miteinander spricht, sich bestätigt, sich gegenseitig kritisiert und bei all dem in der Regel sowohl auf Bekanntes stößt (man kennt ja „die Community“) als auch Neues erfährt und im besten Fall (also keineswegs in jedem Fall) mit interessanten Eindrücken (mitunter auch Vorsätzen) wieder nach Hause fährt.

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Mittendrin

Über die Projektkonferenz im Rahmen unseres Masterstudiengangs Higher Education (MHE) habe ich in diesem Blog schon mal berichtet (hier). Und nun sind wir gerade mittendrin in unserer ersten digitalen Konferenz im Rahmen des MHE: Infolge der unsere Gesellschaft noch beherrschenden Pandemie (wenn auch derweil mit einigen Anpassungen, aber kaum an Hochschulen) konnten wir Anfang April nicht wie gewohnt den letzten Tag der Präsenz-Blockwoche verwendet, um unsere Projektkonferenz durchzuführen. Nun sammeln wir erstmals Erfahrung, diese in einem Mix von drei synchronen Terminen – verteilt auf eine Woche – und asynchron zu rezipierenden Vorträgen durchzuführen. Wir haben dieses Semester gleich zehn Beiträge – ein Rekord! Hier das Programm.

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Eine echte Alternative

Hochschullehrende wird der März 2020 noch lange in Erinnerung bleiben: Man ist vorbereitet auf das nahende Semester und dann: Infolge einer Pandemie war in kürzester Zeit die Präsenzlehre zu „digitalisieren“, was auch immer man darunter dann verstehen mag. Jeder war davon betroffen. Ich war da erst mal ratlos: Wie transformiert man insbesondere zwei ganze interaktiv gestaltete Präsenztage mit jeweils sieben Stunden in eine digitale Variante?

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Andere Normalität

Das passiert nicht so oft, dass ich ohne Ankündigung (z.B. Jahreswende oder Sommerpause) länger als fünf oder sechs Tage nichts in diesem Blog poste. Vermutlich aber fällt das in dieser Zeit gar nicht auf, die als „Nicht-Normalität“ gilt – ohne Aussicht auf schnelle Rückkehr zur „Normalität“ oder gar mit Aussicht auf eine sowieso „andere Normalität“.

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Höchst bereichernd

Vor kurzem haben wir den Web-Auftritt unseres berufsbegleitenden Masterstudiengangs Higher Education (MHE) aufgefrischt. Ich freue mich sehr darüber, dass einige unserer Studierenden sofort bereit waren, mit einem kleinen Statement auf der Web-Seite zu erscheinen. Aktualisiert wurde auch das Einstiegsvideo (findet sich auf der Einstiegsseite). Und ganz neu ist ein kleiner Erwartungscheck.

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Sinnentleerend und sinnstiftend

Es gibt Momente, an denen ich mich frage, welchen Sinn es eigentlich noch hat, sich aufrichtig für eine „Sache“ einzusetzen – zum Beispiel für eine begriffliche Präzisierung in der Hochschuldidaktik zur Schärfung deren „Idee“, für Wissenschaftsfreiheit und ihre durchaus notwendige Dynamik, für aufwändige Lehrkonzepte etwa zur Förderung forschenden Lernens, für besondere Forschungskonzepte wie Design-Based Research usw. Solche Momente des Sinnzweifels erlebe ich persönlich in Berufungskommissionen, in denen sich die Expertise eines Wissenschaftlers vor allem in Zitationsindices und Drittmittelvolumen zu kondensieren scheint, in Gremien, in denen Formalisierungswellen nur mehr auf Resignation treffen, in Gesprächen, die einem implizit ebenso wie explizit deutlich machen, dass nur „gute“ Forschungsgelder von der DFG honoriert werden, in der Beobachtung, dass Sichtbarkeit im Kleide moderner Marketingstrategien mehr zählt als Erkenntnis und Kritik. Und dann gibt es sie doch noch: die Momente, an denen ich wieder weiß, warum ich das trotzdem alles mache: Das sind die Momente der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen, die sich noch begeistern können für Forschung und/oder Lehre, ohne dabei ausschließlich taktische Entscheidungen für die Karriere zu treffen, und Momente in der Lehre, in denen man das Gefühl hat, doch noch etwas anstoßen und bewirken zu können.

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