Ohne missionarischen Eifer

Nun ist unser Buch zum Forschenden Entwerfen seit einigen Monaten erhältlich. Uns als Autoren (das sind Alexa Brase, Dominikus Herzberg und ich) bleibt in der Regel verborgen, wer das Buch liest und was Einzelne für sich „herauslesen“ können – außer, man kommt zusammen und spricht darüber.

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Entlastend

Bald werden es 20 Jahre, dass ich meinen Blog führe. Nach vielen Jahren habe in den vergangenen beiden Monaten endlich das Design aktualisiert und auf einigen Seiten gründlich „ausgemistet“. Immer schon standen in meinem Blog regelmäßige Posts und weniger statische Inhalte im Vordergrund. Aber natürlich dient mir der Blog auch zur Dokumentation von Publikationen und einigen Informationen zu meiner Person (vor allem Forschung und Lehre).

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Von wegen Sommerpause

Zwei Podcasts sind Ende Juli und Ende August online gegangen – also von wegen Sommerpause 🙂 Mit Ende des Sommersemesters 2024 können wir nun 12 ProfCast-Episoden am HUL anbieten, in denen ich mit Professorinnen und Professoren an der Universität Hamburg wissenschaftsdidaktische Gespräch führe.

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Forschendes Entwerfen ausprobieren – nach der Sommerpause

Auf das Buch Forschendes Entwerfen: Design-Based Research in der Hochschuldidaktik habe ich bereits kürzlich verwiesen. Im Autorenteam haben wir uns nun darauf verständigt, ein Veranstaltungsangebot passend zum Buch zu machen. Die Ankündigung mit allen Infos findet sich hier im Blog des DBR-Netzwerkes. Damit verabschiede ich mich in die Sommerpause – bis Ende August. Ich wünsche allen ein paar erholsame Sommerwochen! Bis bald.

Integriert oder separat?

Sind Digitalisierung und (generative) Künstliche Intelligenz (gKI) in der Lehre „eigene“ Themen oder sollten sie in das Themengebiet der Lehrgestaltung möglichst nahtlos integriert werden? Grundsätzlich bin ich für letzteres. In unseren Bemühungen am HUL, Lehrpersonen neben interaktiven Angeboten (hier ein Überblick) auch mit verschiedenen Varianten von Selbstlernmaterial zu versorgen, gehen wir weitgehend diesen Weg.

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Ich bin kein Didaktiker

Seit Anfang 2023 führe ich zwei bis drei Mal im Semester wissenschaftsdidaktische Gespräche mit Professorinnen und Professoren an der Universität Hamburg im Rahmen eines Podcasts. Inzwischen umfasst unser HUL-ProfCast acht Episoden. Von Anfang an geplant war zusätzlich ein regemäßiges Präsenz-Forum für meine Gesprächspartner, solche, die es werden wollen, oder einfach nur Interessierte an einem Austausch zur Lehre. Das aus diesen beiden Komponenten bestehende Professor:innen-Programm ist am HUL das einzige Angebot, das sich ausschließlich an diese Statusgruppe richtet. Da der ProfCast doch eher langsam angelaufen ist, konnte ich das Forum erst letzte Woche mit einem ersten Termin starten.

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Öffnung des DBR-Netzwerks

Nun sind Sie auch schon um – die drei Jahre Förderzeit des Netzwerkes Design-Based Research (DBR) durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Von April 2021 bis Ende März 2024 haben Alexa Brase und ich zusammen mit Tobias Jenert von der Universität Paderborn das DBR-Netzwerk koordiniert. Zu den verschiedenen Veranstaltungen finden sich kurze Berichte in diesem Blog, also zu den drei Nachwuchskolloquien (hier, hier, hier) und den beiden Symposien (hier, hier). Dazu kamen diverse Arbeitstreffen. Auch Veröffentlichungen sind einige zusammengekommen (siehe hier). Und wie geht es nun weiter?

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Bildung als Leidenschaft

Menschen, die an Universitäten angestellt sind, beäugen Menschen, die Unternehmen gründen, nicht selten skeptisch: Was man als Unternehmer macht, ist „kommerziell“ und das wiederum ist etwas, wovon man sich als Wissenschaftler gerne abgrenzt. Schnell wird vermutet, dass es nur mehr darum gehe, das „große Geld“ zu machen. Das mag mitunter stimmen. Für kleine Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insbesondere über bildungsnahe Produkte und Dienstleistungen ein Auskommen ermöglichen wollen, gilt das sicher nicht – oder zumindest sehr selten. Ich konnte und durfte sozusagen hautnah miterleben, was es bedeutet, im Bildungskontext unternehmerisch tätig zu werden, nämlich am Beispiel von Frank. Im April 2024 macht er nun einen über mehrere Jahre abgewogenen und vorbereiteten Schritt und steigt nach 20 Jahren als Geschäftsführer aus „seinem“ Unternehmen aus – mit den Worten: Ist gut jetzt.

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Wenn das Examen das Lernen steuert

Die Gestaltung von Lehre in der Rechtswissenschaft ist eine besondere Herausforderung: Das juristische Staatsexamen ist anspruchsvoll, das Studium lang und es steht oft in keinem direkten Verhältnis zu dem, was man in der Rechtswissenschaft eigentlich alles lernen könnte und vielleicht auch sollte. Das Examen steuert das Lernen in vieler Hinsicht und das macht es nicht gerade leicht für Lehrpersonen, die gerne andere Wege gehen. Trotzdem – und das erscheint mir alles andere als selbstverständlich – gehört die Rechtswissenschaft zu den wenigen Disziplinen, die eine hochschulische Fachdidaktik betreiben, mit einer eigenen rechtsdidaktischen Zeitschrift und Publikationen. Dahinter stehen engagierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich viele Gedanken machen – z.B. darüber, wie man auch im Jura-Studium Forschung und Lehre verbinden kann.

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