Stellen wir uns vor, ….

In der Hochschulbildungsforschung spielen philosophische Gedankenexperimente, so meine Beobachtung, keine oder eine allenfalls marginale Rolle. Nicht nur, aber unter anderem beim Thema KI in Studium und Lehre aber können diese aus meiner Sicht ein bemerkenswertes didaktisches und erkenntnisgenerierendes Potenzial entfalten. Ich beschäftige mich nun seit einiger Zeit mit gedankenexperimenteller Arbeit im Zusammenhang mit KI in der Hochschulbildung. Aktuell sind wieder zwei neue Texte verfügbar – eine methodologische Reflexion zu philosophischen Gedankenexperimenten als Impact Free-Artikel 71 (in der Annahme, dass das ohnehin keine Chance hat, in einer Zeitschrift angenommen zu werden) und ein neues Gedankenexperiment, das ich zusammen mit Alice Watanabe verfasst habe – und das gerade eben sogar in der Pädagogischen Rundschau erschienen ist. Hier die kleine Liste – chronologisch geordnet:

Reinmann, G. (2024). Gedankenexperimente als bildungstheoretisches Instrument in der Forschung zu Künstlicher Intelligenz im Hochschulkontext.Impact Free 58

Reinmann, G. (2025). Hüter, Kümmerer, Vormund? Eine Universität der Avatare: Ein Gedankenexperiment. Impact Free 61

Reinmann, G. & Watanabe, A. (2026). Die körperlose Universität – ein Gedankenexperiment. Pädagogische Rundschau, 80(4), 411-422.

Reinmann, G. (2026). Philosophische Gedankenexperimente in der Hochschulbildungsforschung unter der Perspektive von Research-Through-Design. Impact Free 71

Und auch hier gibt es ein kurzes Gedankenexperiment: Stellen wir uns vor, es gäbe eine akademische Welt, in der es gelungen ist, die wissenschaftliche Qualität KI-generierten Outputs sicherzustellen und Datensicherheit zu gewährleisten. […]

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