Im Dezember 2025 (hier) hatte ich nur mal kurz auf unser Lehrarchitektur-Projekt ReAction (Relationships and Academic Belonging in Higher Education) verwiesen. Das erste halbe Jahr dieses auf sechs Jahre angelegten Projekts, mit rund 8 Mio. Euro gefördert von der Stiftung für Innovation in der Hochschullehre, ist nun fast vorüber; alle Stellen sind besetzt, jeder Schwerpunkt hat seine Arbeit aufgenommen und zumindest einiges von dem, was das Projekt ausmachen soll, ist nun auch auf der dazugehörigen Webseite zu sehen.
„An einem thematischen Strang ziehen“ weiterlesenKategorie: geschehen
Diesseits und jenseits des Sparens
Jetzt bin ich fast schon wieder etwas spät dran mit meinem Verweis auf unseren aktuellen HUL-Newsletter (hier), der für das nun ausklingende Wintersemester 2025/26 unter dem Motto steht: Das Wesentliche im Blick. In Zeiten gravierender Sparmaßnahmen an Universitäten wird es nämlich immer wichtiger, Prioritäten zu setzen und zu erkennen, was wirklich wichtig ist – und dies war tatsächlich der Anlass für das Dach, das aber doch einiges hergibt für Themen auch jenseits des Sparens. Wir freuen uns, wenn der Newsletter wieder interessierte Leser findet: Die Beiträge sind knapp und beschränken sich auf das Wesentliche 😉
KI-Mogelei und eine (schon umgesetzte) Klarstellung
Letzte Woche hat mich ein Redakteur im Zuge einer Berichterstattung auf hessenschau.de zum unerlaubten KI-Einsatz bei Prüfungsleistungen kontaktiert. Anlass ist ein Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel, in dem die Bewertung zweier Prüfungsleistungen als „nicht bestanden“ wegen Täuschung durch KI bestätigt wurde. Der Beitrag ist jetzt hier online verfügbar. Mein Interview hatte ich – wie ich es vorsichtshalber immer mache – schriftlich gegeben. Tatsächlich war denn auch zunächst eine Aussage gegen Ende des Beitrags leider aus dem Zusammenhang gerissen: Mir war wichtig deutlich zu machen, dass es bei diesem Thema verschiedene Standpunkte gibt, und diese beispielsweise fachspezifisch ihre Berechtigung haben können. Zunächst las es sich so, als sei ich der Ansicht, man müsse gar nicht mehr ohne KI schreiben können. Nur zur Klarstellung ;-): Ich meine sehr wohl, dass man noch ohne KI schreiben können sollte. Kaum war der Blogbeitrag online, wurde das auch im Bericht auf hessenschau.de korrigiert. Danke! 🙂 Dennoch, wie gehabt, meine Antworten auf die gestellten Fragen (wie schon hier oder hier).
„KI-Mogelei und eine (schon umgesetzte) Klarstellung“ weiterlesenUnique Selling Point
„Mir sind besonders die multidisziplinären Diskussionen in Erinnerung geblieben. Dieser Blick über den eigenen fachlichen Tellerrand ist aus meiner Sicht einer der ´unique selling points´ dieses Masterstudienganges. Das besonders hohe Engagement der Dozentinnen ist ebenfalls ein Merkmal des MHE, an das ich mich noch lange erinnern werde.“ Die Rede ist hier vom Masterstudiengang Higher Education (MHE), und das Lob kommt von einem Absolventen – und diesen dürfen wir zitieren, weil er zu den ersten unserer neuen Rubrik Faces of MHE gehört.
„Unique Selling Point“ weiterlesenAlumni-Weekend zum Thema KI in der Lehre
Mit Beginn des Jahres 2026 wollen wir am Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL) die Aktivitäten mit und für Absolventinnen und Absolventen unseres Masterstudiengangs Higher Education verstärken. Dazu haben wir bereits eine Übersicht auf die Webseite gestellt, die zeigt, was wir uns diesbezüglich alles vorgenommen haben. Eine der Maßnahmen ist ein jährliches Alumni-Weekend zu Beginn des Jahres: ein interaktives Online-Themenangebot am Wochenende für Alumni – wahlweise auch offen für Studierende des MHE. Das erste Alumni-Weekend hat nun am vergangenen Samstag stattgefunden.
„Alumni-Weekend zum Thema KI in der Lehre“ weiterlesenZwei vernachlässigte Ereignisse zum Jahresende
Die E-Mails werden schon weniger, die ersten sind bereits in die Ferne gereist oder haben den Urlaub zuhause begonnen, und in der Tat neigt sich das Jahr jetzt schnell zu Ende. Ich mag die Zeit zwischen Jahren genau aus diesem Grund der Ruhe – die leider regelmäßig zu Silvester so unerbittlich gestört wird; ich werde aber (wie immer) versuchen, mich dem zu entziehen. Einen Jahresrückblick spare ich mir (wer hat schon was von Wiederholungen), aber tatsächlich gibt es zwei Ereignisse, die ich bislang gar nicht erwähnt und in diesem Sinne auf meinem Blog geradezu sträflich vernachlässigt habe:
„Zwei vernachlässigte Ereignisse zum Jahresende“ weiterlesenEs lebt
Es ist erfreulich, dass das DBR-Netzwerk auch nach der Förderung durch die DFG noch lebt – auch wenn man natürlich etwas dafür tun muss. Nachdem wir im November ein Präsenzkolloquium in Hamburg hatten (ich habe hier darüber berichtet), gab es nun am Donnerstag und Freitag (bereits zum zweiten Mal) je einen Online-Vortrag im Rahmen der „December Lectures“ (DeLect) – initiiert von Angelika Bikner-Ahsbahs (Akquise, Inhalte) und gemeinsam umgesetzt mit Alexa Brase (Organisation). Hier kann man die Ankündigungen nachlesen.
„Es lebt“ weiterlesenNormalität durch Wiederholung
Das Thema generative Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Hochschulbildung nun schon seit mehreren Jahren allgegenwärtig – es beeinflusst auch meine Arbeit stark. Nicht jede Woche ist allerdings derart geprägt von KI wie die gerade zu Ende gehende. Dazu ein paar kurze Einblicke in die letzten sechs Tage …
„Normalität durch Wiederholung“ weiterlesenGemeinsam entwerfen
Einen besonderen Blick auf Design-Based Research (DBR) und das Potenzial der Zusammenarbeit in DBR zwischen Personen aus der Hochschuldidaktik bzw. Hochschulbildungsforschung einerseits und den Fachwissenschaften andererseits, wirft Johanna Schnurr in einem aktuellen Text, der unter Impact Free erschienen ist und hier gelesen werden kann.
„Gemeinsam entwerfen“ weiterlesenMit einfachen Mitteln
Am Montag haben wir (Alexa Brase und ich) im Warburg-Haus in Hamburg ein DBR-Kolloquium in Kooperation mit Harald Hantke und Anke Karber von der Leuphana Universität Lüneburg veranstaltet (hier das Programm). Neun Personen haben zu insgesamt acht DBR-Projekten berichtet und den Austausch gesucht. Zusammen waren wir eine Gruppe von ca. 25 Personen. Ziel war ein interdisziplinärer Austausch für alle, die mit Design-Based Research (DBR) in Drittmittel- oder Qualifizierungsprojekten arbeiten. Ich fand den Tag sehr gelungen: Die im Vorfeld bereitgestellten Videos zu den Projekten waren prägnant und informativ, die Präsenz-Diskussion intensiv und ergiebig. Auf zwei Dinge möchte ich im Folgenden näher eingehen: Auf einige inhaltliche Diskussionspunkte zu DBR sowie auf das von uns gewählte Format.
„Mit einfachen Mitteln“ weiterlesen