Gabi Reinmann

Hochschuldidaktik

Forschung und Entwicklung an der Universität Hamburg

Laufende Arbeiten

(Aktualisierung folgt um die Jahreswende 2018/19)

Open Pattern Tool for Higher Education Research and Practice (OPTion)

Laufzeit: März 2018 – Februar 2020

Mit dem Verbundvorhaben OPTion (Kooperation mit der Hochschule Emden-Leer) wird eine Plattform geschaffen, bewährte akademische Lehrpraxis – strukturiert beschrieben als didaktische Muster (Pattern) – explizit gemacht und geteilt werden kann. Gefördert im Rahmen des BMBF-Programms BMBF Open Access für die Wissenschaft wird das Potenzial der Digitalisierung für Open Access herangezogen, um erprobte Lehr-Lernarrangements für die Hochschullehre sowohl praktisch als auch (damit verzahnt) wissenschaftlich zu nutzen und auf diesem Wege einen Beitrag zur Verbesserung der Lehrqualität zu leisten. Entwickelt wird ein technisches Werkzeug im Sinne einer Open Access-Infrastruktur auf der Basis von WordPress, mit dem die Sammlung, Ordnung und Analyse von didaktischen Maßnahmen unter Nutzung des Pattern-Ansatzes möglich wird: das Open Pattern Tool for Higher Education Research and Practice (OPTion). Open Content und Open Research sollen mit dem Werkzeug so miteinander verknüpft werden, dass die in diesem Bereich noch vorhandenen Akzeptanzprobleme reduziert werden: nämlich sowohl Hindernisse in der Rezeption als auch solche in der (kollaborativen) Produktion der strukturierten Beschreibung von Lehr-Lernarrangements. Die Pilotierung des Werkzeugs im deutschsprachigen Raum (mit Option und als Vorbereitung zur internationalen Erweiterung) ist Kern des Vorhabens.

Web-Seite:
www.patternpool.de

Beteiligte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:
Dr. Eileen Lübcke, Mareike Bartels

Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase (FideS)

Laufzeit: 01.03.2015 – 30.06.2018

Das Verbundvorhaben FideS (Kooperation mit Universität Potsdam und TU Kaiserslautern) untersucht, wie Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase in Projekten des Qualitätspakts Lehre (und darüber hinaus) umgesetzt und wirksam wird (siehe hierzu das BMBF-Programm zur Begleitforschung Qualitätspakt Lehre). Dazu wird das Konzept des forschenden Lernens/der forschungsorientierten Lehre theoretisch ausdifferenziert, empirisch untersucht und für die Praxis weiterentwickelt. Das Verbundprojekt berücksichtigt nicht nur verschiedene Formen forschenden Lernens, sondern auch verschiedene Formen und Auffassungen von Forschung. Gleichzeitig untersuchen die Verbundpartner theoriegeleitet die Einbettung forschenden Lernens in der Studieneingangsphase und gehen dabei auf die Spezifika ingenieur-, sozial- und kulturwissenschaftlicher sowie Studiengänge der Lehrerbildung an deutschen Hochschulen ein. Möglichkeiten der technischen Unterstützung forschenden Lernens werden analysiert, kategorisiert und mit theoretischen Modellen abgeglichen. Auf dieser Basis werden handlungsleitende Modelle, Materialien und technische Werkzeuge für die forschungsorientierte Gestaltung der Lehre in der Studieneingangsphase entwickelt. Alle theoretischen, empirischen und praktischen Ergebnisse werden über die Pilotierung eines Forschungs- und Entwicklungsaudits nicht nur öffentlich zugänglich gemacht, sondern nachhaltig und mit dem Ziel der Erarbeitung von Qualitätsstandards diskutiert, geprüft und verbreitet. Um die skizzierten Ziele zu erreichen, konzentriert sich das Vorhaben auf deskriptive, wirkungs- sowie entwicklungsorientierte Forschungsfragen.

Web-Seite:
FideS

Beteiligte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:
Dr. Eileen Lübcke, Anna Heudorfer

Optimierung der Selbststudiumsphase (optes+)

Laufzeit: 01.10.2016 – 30.09. 2020

Optes+ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und des Vereins ILIAS open source e-Learning e.V. in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg. Gefördert wird optes im Rahmen des „Qualitätspakts Lehre“ – einem Förderprogramm des Bundes und der Länder zur Verbesserung der Studienbedingungen und der Qualität der Lehre an Hochschulen. Als Teilprojekt 8 unterstützen wir optes+ darin, dass die in der ersten Laufzeit (2012-2016) erarbeiteten Maßnahmen an den Hochschulen der Partner wie auch an anderen Hochschulen möglichst vielfältig implementiert werden und dort die anvisierten Wirkungen erzielen. Die Prozessbegleitung und didaktische Beratung trägt durch Evaluationen und eigene Entwicklungen zur nachhaltigen Optimierung der Studienbedingungen bei. Wir evaluieren zusammen mit den Teilprojekten regelmäßig Zwischenergebnisse während der Projektlaufzeit. Die Resultate aus dieser formativen Evaluation fließen als Feedback und individuelle Beratung ins Projekt zurück, um die Maßnahmen weiterzuentwickeln (zyklisches Re-Design). Zudem wird mit der formativen Evaluation sichergestellt, dass die verschiedenen Komponenten von optes didaktisch sinnvoll miteinander verknüpft und von den Nutzer/innen zielführend kombiniert werden können. Darüber hinaus beraten wir die Verbundpartner in allgemein- und mediendidaktischen Fragen und kooperiert dabei mit der Fachdidaktik Mathematik. Eigene didaktische Entwicklungen knüpfen vor allem an der impliziten Rolle des Übens in optes an: Ziel ist es, den Stellenwert des Übens für Selbstlernkompetenzen und die Verzahnung des Übens mit sozialen und problemorientierten optes-Ressourcen herauszuarbeiten und praktisch zu verbessern.

Web-Seite:
Optes+

Beteiligte wissenschaftliche Mitarbeiter/innen:
Christian Schmidt, Victoria Marquardt