Vielfältige Erkenntniswege

Noch im bereits vergangenen Jahr habe ich mit David Piesk, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt MarSkills an der Universität Marburg, über Themen und Trends in der Hochschulbildungsforschung gesprochen. Der Podcast kann hier abgerufen werden.

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Zwei vernachlässigte Ereignisse zum Jahresende

Die E-Mails werden schon weniger, die ersten sind bereits in die Ferne gereist oder haben den Urlaub zuhause begonnen, und in der Tat neigt sich das Jahr jetzt schnell zu Ende. Ich mag die Zeit zwischen Jahren genau aus diesem Grund der Ruhe – die leider regelmäßig zu Silvester so unerbittlich gestört wird; ich werde aber (wie immer) versuchen, mich dem zu entziehen. Einen Jahresrückblick spare ich mir (wer hat schon was von Wiederholungen), aber tatsächlich gibt es zwei Ereignisse, die ich bislang gar nicht erwähnt und in diesem Sinne auf meinem Blog geradezu sträflich vernachlässigt habe:

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Das Monster zügeln

In einem aktuellen Text (online hier) stellt Helga Nowotny ihre Gedanken zu einer „humanistic culture of AI interdisciplinarity“ vor und plädiert dafür, zu lernen, mit KI zu leben und zu arbeiten, gleichzeitig aber das „Monströse“ an dieser neuen Technologie zu zügeln. Im Kern geht es um die Rolle von KI in Wissenschaft und Forschung. Ich habe den Text mit Gewinn gelesen und denke, er kann auch Impulse für die Hochschulbildung geben. Ich fasse im Folgenden kurz zusammen, welche Botschaften für mich besonders bedeutsam sind.

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Es lebt

Es ist erfreulich, dass das DBR-Netzwerk auch nach der Förderung durch die DFG noch lebt – auch wenn man natürlich etwas dafür tun muss. Nachdem wir im November ein Präsenzkolloquium in Hamburg hatten (ich habe hier darüber berichtet), gab es nun am Donnerstag und Freitag (bereits zum zweiten Mal) je einen Online-Vortrag im Rahmen der „December Lectures“ (DeLect) – initiiert von Angelika Bikner-Ahsbahs (Akquise, Inhalte) und gemeinsam umgesetzt mit Alexa Brase (Organisation). Hier kann man die Ankündigungen nachlesen.

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Normalität durch Wiederholung

Das Thema generative Künstliche Intelligenz (KI) ist in der Hochschulbildung nun schon seit mehreren Jahren allgegenwärtig – es beeinflusst auch meine Arbeit stark. Nicht jede Woche ist allerdings derart geprägt von KI wie die gerade zu Ende gehende. Dazu ein paar kurze Einblicke in die letzten sechs Tage …

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Aufgegangen

Vor einiger Zeit habe ich hier mal die Fragen (mit Antworten) aufgeschrieben, die mir eine Journalistin gestellt hat, nachdem ich mich nicht zu einem mündlichen Interview hatte durchringen können – in der Hoffnung, dass sich hier gegebenenfalls auch andere Journalisten bedienen. Dies scheint aufgegangen zu sein, denn kürzlich habe ich von Nils Althaus eine Anfrage erhalten, die so beginnt: „Ich habe Ihren Blogeintrag ´Was ich tatsächlich gesagt habe´ gelesen und versuche es deshalb direkt schriftlich.“ Wie schön! Die zugesandten Fragen fand ich interessant. Ich habe sie gerne beantwortet und bin gespannt, was Althaus davon in seinem geplanten Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung gebrauchen kann. Hier also mal wieder, was ich tatsächlich gesagt (oder besser: geschrieben) habe ;-).

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Gemeinsam entwerfen

Einen besonderen Blick auf Design-Based Research (DBR) und das Potenzial der Zusammenarbeit in DBR zwischen Personen aus der Hochschuldidaktik bzw. Hochschulbildungsforschung einerseits und den Fachwissenschaften andererseits, wirft Johanna Schnurr in einem aktuellen Text, der unter Impact Free erschienen ist und hier gelesen werden kann.

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Mit einfachen Mitteln

Am Montag haben wir (Alexa Brase und ich) im Warburg-Haus in Hamburg ein DBR-Kolloquium in Kooperation mit Harald Hantke und Anke Karber von der Leuphana Universität Lüneburg veranstaltet (hier das Programm). Neun Personen haben zu insgesamt acht DBR-Projekten berichtet und den Austausch gesucht. Zusammen waren wir eine Gruppe von ca. 25 Personen. Ziel war ein interdisziplinärer Austausch für alle, die mit Design-Based Research (DBR) in Drittmittel- oder Qualifizierungsprojekten arbeiten. Ich fand den Tag sehr gelungen: Die im Vorfeld bereitgestellten Videos zu den Projekten waren prägnant und informativ, die Präsenz-Diskussion intensiv und ergiebig. Auf zwei Dinge möchte ich im Folgenden näher eingehen: Auf einige inhaltliche Diskussionspunkte zu DBR sowie auf das von uns gewählte Format.

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Die 20. Folge

Nach einer kleinen Pause starten wir am HUL endlich wieder mit einer neuen Episode unseres ProfCast im Wintersemester 2025/26 – es ist die inzwischen 20. Folge. Meine Gesprächspartnerin war Elisabeth Allgoewer, die 2025 für ihre Vorlesung „Die Krisen der Zwischenkriegszeit im Spiegel der Wirtschafts- und Theoriegeschichte“ den Hamburger Lehrpreis erhalten hat.

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Curriculum oder Studiengang?

Unter dem Titel „Curriculumentwicklung: Konzepte, Tools & Trends“ ist gerade ein neues Themenspecial bei e-teaching.org gestartet: Es will, so heißt es auf der Webseite, neue Entwicklungen auf diesem Feld vorstellen. Gerne bin ich der Anfrage nachgekommen, als Auftakt zu diesem Themenspecial ein Interview zu geben, in dem es um den Reflexionspfad Studiengangsentwicklung geht, der sich auf unserer Selbstlernmaterialseite am HUL befindet. Zum Interview geht es hier. Es folgen mehrere synchrone Veranstaltungen bis Mitte Januar 2026.

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